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D-Kiel: Lavori di costruzione di edifici universitari

Richiesta per le proposte

Informazioni generali

Paese :   Germania
Città/Luogo:   KIEL
Numero di Bandi di Gara/Contratti:   eu:233168-2008
Data di pubblicazione :   Sept 10, 2008
Data limite :   Oct 15, 2008
Compratori:   LAND SCHLESWIG-HOLSTEIN, VERTRETEN DURCH DIE GEBAEUDEMANAGEMENT SCHLESWIG-HOLSTEIN AOER (GMSH)
Lingua Originale:   Tedesco

Le Informazioni Del Contatto

Indirizzo :   LAND SCHLESWIG-HOLSTEIN, VERTRETEN DURCH DIE GEBAEUDEMANAGEMENT SCHLESWIG-HOLSTEIN AOER (GMSH)
KIEL  
Germania
Sito Web :   www.gmsh.de

Beni, lavori e servizi

 

Testo originale

     view in:

Tipo del bando digara: 1140
-
Avviso di gara
Regolamento dell'acquisizione
: Comunità europee, con partecipazione dei paesi AAP
Pubblicazione del bollettino ufficiale dell'Unione Europea : 175/2008
, #
233168-2008
Numero del documento di referenza
: 193286-2008
Natura del contratto : Lavori
Tipo di procedura

: Procedura negoziata
Tipo d'offerta richiesta: Offerta globale
Criteri d'aggiudicazione : Offerta economicamente più vantaggiosa

Sommario:
BANDO DI GARA
Lavori
SEZIONE I: AMMINISTRAZIONE AGGIUDICATRICE
I.1) DENOMINAZIONE, INDIRIZZI E PUNTI DI CONTATTO: Land
Schleswig-Holstein, vertreten durch die Gebäudemanagement
Schleswig-Holstein AöR (GMSH), Gartenstr. 6, Contattare: GMSH,
All'attenzione di: Herrn Klaus Petersen, D-24103 Kiel. Tel. (49-431) 599
14 51. E-mail: klaus.petersen@gmsh.de. Fax (49-431) 599 14 71.
Indirizzo(i) internet:
Amministrazione aggiudicatrice: www.gmsh.de.
Ulteriori informazioni sono disponibili presso: I punti di contatto sopra
indicati.
Il capitolato d'oneri e la documentazione complementare (inclusi i
documenti per il dialogo competitivo e per il sistema dinamico di
acquisizione) sono disponibili presso: I punti di contatto sopra indicati.
Le offerte o le domande di partecipazione vanno inviate a: I punti di
contatto sopra indicati.
II.1) DESCRIZIONE
II.1.6) CPV (Vocabolario comune per gli appalti): 45214400, 45210000,
74232000, 74224000, 66130000, 93411400, 74700000, 50700000, 70332000.
Descrizione: Lavori di costruzione di edifici universitari.
Lavori generali di costruzione di edifici.
Servizi di ideazione tecnica.
Servizi architettonici, di ingegneria e pianificazione.
Servizi di concessione di credito.
Servizi di vigilanza di edifici.
Servizi di pulizia.
Servizi di riparazione e manutenzione di impianti di edifici.
Servizi di beni immobili non residenziali.
SEZIONE IV: PROCEDURA
IV.3) INFORMAZIONI DI CARATTERE AMMINISTRATIVO
IV.3.3) Condizioni per ottenere il capitolato d'oneri e la documentazione
complementare oppure il documento descrittivo
IV.3.4) Termine per il ricevimento delle offerte o delle domande di
partecipazione: 15.10.2008 - 12:00.
IV.3.6) Lingue utilizzabili per la presentazione delle offerte/domande di
partecipazione: Tedesco.


Testo originale
:
BEKANNTMACHUNG
Bauauftrag
ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER
I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N): Land Schleswig-Holstein,
vertreten durch die Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR (GMSH),
Gartenstr. 6, Kontakt GMSH, z. Hd. von Herrn Klaus Petersen, D-24103 Kiel.
Tel. (49-431) 599 14 51. E-Mail: klaus.petersen@gmsh.de. Fax (49-431) 599
14 71.
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse des Auftraggebers: www.gmsh.de.
Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen.
Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich
Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches
Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: den oben genannten
Kontaktstellen.
Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten
Kontaktstellen.
I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN):
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen.
Allgemeine öffentliche Verwaltung.
Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher
Auftraggeber: Nein.
ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND
II.1) BESCHREIBUNG
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber: Planung, Bau,
Betrieb und Finanzierung eines Erweiterungsbaus der Universität Flensburg
im Rahmen eines ÖPP-Modells.
II.1.2) Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
Dienstleistung: Bauleistung.
Erbringung einer Bauleistung, gleichgültig mit welchen Mitteln, gemäß den
vom öffentlichen Auftraggeber genannten Erfordernissen.
Hauptausführungsort: 24943 Flensburg.
NUTS-Code: DEF02.
II.1.3) Gegenstand der Bekanntmachung: Öffentlicher Auftrag.
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens: Die
Universität Flensburg soll aufgrund der steigenden Studierendenzahlen um
den Neubau eines Seminargebäudes mit circa 3 700 m² Hauptnutzfläche (gemäß
DIN 277 - Stand 1998) erweitert werden. Im Vergabeverfahren wird ein
privater Partner gesucht, dessen Aufgabe entsprechend dem
Lebenszyklusansatz des ÖPP-Inhabermodells die Übernahme von Planung,
Finanzierung, schlüsselfertiger Bauerrichtung und ausgewählten Leistungen
des Gebäudemanagements während der Nutzungsphase für den Neubau aus einer
Hand sein wird. Grundlage ist eine funktionale Leistungsbeschreibung mit
Raumprogramm. Das Gebäude soll dem Nutzer zum Beginn des Wintersemester
2010/2011 zur Verfügung stehen. Die vertragliche Nutzungsdauer beträgt 25
Jahre ab Nutzungsbeginn. Die Finanzierung umfasst die
Bauzwischenfinanzierung und die Endfinanzierung über 25 Jahre ab
Nutzungsbeginn.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV): 45214400,
45210000, 74232000, 74224000, 66130000, 93411400, 74700000, 50700000,
70332000.
II.1.7) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): Ja.
II.1.8) Aufteilung in Lose: Nein.
II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig: Ja.
II.2) MENGE ODER UMFANG DES AUFTRAGS
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang: Die nachfolgend genannte Zahl
repräsentiert die ungefähren Planungs- und Baukosten.
Geschätzter Wert ohne MwSt.: 13 000 000,00 EUR.
II.2.2) Optionen: Nein.
ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE
INFORMATIONEN
III.1) BEDINGUNGEN FÜR DEN AUFTRAG
III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten: Sicherheiten für
Vertragserfüllung und Leistungsqualität, Umfang und Staffelung sind auch
abhängig von der Finanzierungsstruktur (Projektfinanzierung oder
Forfaitierung mit Einredeverzicht, s. sogleich). Ausreichende Berufs- bzw.
Betriebshaftpflichtversicherungen (Planung, Bau, Gebäudemanagement).
Näheres wird den ausgewählten Teilnehmern in den Vergabeunterlagen
mitgeteilt, Einzelheiten unterliegen den Verhandlungen.
III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen bzw. Verweis
auf die maßgeblichen Vorschriften (falls zutreffend): Bezahlung der
Leistungen durch regelmäßige Entgelte (Raten) ab Nutzungsbeginn über die
Nutzungsphase von 25 Jahren. Der Auftragnehmer hat eine geeignete
Finanzierung (Bauzeitfinanzierung und Endfinanzierung) der
Investitionskosten zu strukturieren und bereitzustellen, verschiedene
ÖPP-konforme Varianten können angeboten werden, ihre Einzelheiten
unterliegen den Verhandlungen. Dem Bieter wird freigestellt in der
Angebotsphase, eine oder mehrere Finanzierungsvarianten anzubieten. Die
Varianten unterliegen einer differenzierten Bewertung nach Maßgabe der in
den Verdingungsunterlagen bekanntzugebenden Zuschlagskriterien. Auf Basis
der vorliegenden Angebote und je nach dem Verhandlungsergebnis sowie
vorbehaltlich der haushaltsrechtlichen Zustimmung wird für den Fall einer
Finanzierung auf Basis einer Forfaitierung auch eine
Einredeverzichtserklärung des Auftraggebers im Verhältnis zu
finanzierenden Kreditinstituten in Aussicht gestellt. Der Auftraggeber
würde eine strukturierte Projektfinanzierung begrüßen und auf
Angebotsebene positiv bewerten (zur Bedeutung der Finanzierung im
Teilnahmewettbewerb s. unten III.2 u. IV.1.2). Eine anteilige Einbindung
von Darlehen der Investitionsbank Schleswig-Holstein kann in diesem Fall –
vorbehaltlich der noch zu treffenden Gremienentscheidung – in Betracht
kommen. Die Berücksichtigung einer solchen anteiligen Finanzierung im
Rahmen der Angebotskalkulation könnte durch die Bieter optional erfolgen.
Die Bedingungen für eine Inanspruchnahme der Mittel regeln die
Vergabeunterlagen. Die vorläufige Finanzierungsbereitschaftserklärung
gemäß Ziffer III. 2.2) A 10 der Bekanntmachung muss - für die Phase des
Teilnahmewettbewerbs - das gesamte voraussichtliche Finanzierungsvolumen
umfassen.
III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
wird: Anforderungen ggf. entsprechend Haftungs- und Sicherungskonzept
unterliegen den Verhandlungen. Bewerber haben die beabsichtigte Struktur
einschließlich des vorgesehenen Vertragspartners anzugeben. Jedenfalls
gilt: Es ist ein bevollmächtigter Vertreter zu benennen. Es ist rechtliche
Identität zwischen Bewerber und Zuschlagsempfänger erforderlich. Der
Eintritt einer Projektgesellschaft als Einzweckgesellschaft für die
Durchführung des Auftrags ist nach Zuschlag – auch beim Einzelbewerber –
unter in den Unterlagen definierten und zu verhandelnden Voraussetzungen
möglich und kann vom Auftraggeber ggf. auch gefordert werden. Die
Voraussetzungen betreffen das Haftungs- und Sicherungskonzept sowie die
Einbindung der Unternehmen einer Bietergemeinschaft bzw. der die
Leistungsbereiche Planung, Bau, Gebäudemanagement jeweils verantwortlich
ausführenden Unternehmen in der Auftragsabwicklung. Hinsichtlich der
Zusammensetzung einer Bietergemeinschaft und der Bestimmung der für die
genannten Leistungsbereiche verantwortlichen Unternehmen tritt mit dem
Teilnahmeantrag grundsätzlich Bindung gegenüber dem Auftraggeber ein;
Änderungen setzen eine Zustimmung des Auftraggebers voraus, auf die kein
Anspruch besteht, der Auftraggeber kann die Zustimmung nach seinem
Ermessen auch von einer weiteren Eignungsprüfung abhängig machen.
Hinsichtlich des Leistungsbereichs Finanzierung tritt Bindung nur
hinsichtlich der Bewerber selbst ein, im Hinblick auf externe Finanzierer
(Kreditinstitute) als Fremdkapitalgeber ist im Teilnahmeantrag eine
Benennung mindestens eines Finanzierers, aber noch keine Festlegung
erforderlich. Eine Festlegung in einem verbindlichen Angebot kann verlangt
werden; eine Prüfung der Eignung bleibt zu jedem Zeitpunkt vorbehalten.
Bewirbt sich eine Projektgesellschaft oder ein anderer Einzelbewerber,
gelten für die Beziehungen zu Dritten wie Gesellschaftern oder
ausführenden Unternehmen die vorgenannten Voraussetzungen entsprechend.
Für die Teilnahme gelten im Übrigen die Anforderungen gemäß III.2.
III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen an die Auftragsausführung: Nein.
III.2) TEILNAHMEBEDINGUNGEN
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister: Angaben
und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu
überprüfen: Wichtiger Hinweis: Das Verfahren wird als einheitliches
Verhandlungsverfahren für alle Leistungen mit vorgeschaltetem
Teilnahmewettbewerb nach § 3a Nr. 5c VOB/A geführt. Am
Verhandlungsverfahren können nur solche Bewerber beteiligt werden, welche
die als Teilnahmebedingung geforderten Erklärungen und Nachweise
hinsichtlich ihrer Eignung (Fachkunde, Leistungsfähigkeit,
Zuverlässigkeit) erbracht haben. Es sind dazu Teilnahmeanträge zu stellen,
denen die geforderten Erklärungen und Nachweise zur Eignung beizufügen
sind. Nach dem Ablauf der Bewerbungsfrist werden nach Maßgabe der
Bedingungen für die Teilnahme, also der Vollständigkeit der Anträge, der
Eignung sowie ggf. einer Auswahl gemäß den unter IV.1.2 genannten
Kriterien, die Bewerber bestimmt, die zur Teilnahme am
Verhandlungsverfahren zugelassen werden. Diese erhalten die
Vergabeunterlagen. Die nach III.2.1 bis III.2.3 mit dem Teilnahmeantrag
vorzulegenden Erklärungen und Nachweise sind bis zum Ende der
Teilnahmeantragsfrist in schriftlicher Form (per Post oder direkt)
unmittelbar dem Auftraggeber (Kontaktstelle gemäß I.1) vorzulegen (Telefax
genügt insoweit nicht), sofern sie nicht als erst auf Anforderung
vorzulegen genannt sind. Nachweise können auch in Kopie eingereicht
werden; der Auftraggeber behält sich vor, zur Überprüfung die Vorlage des
Originals zu verlangen. Soweit unter III.2.1 bis III.2.3 lediglich
Erklärungen gefordert werden, behält sich der Auftraggeber das Recht vor,
zur Behebung von Zweifeln (auch nach dem Teilnahmewettbewerb)
entsprechende Bescheinigungen oder Nachweise nachzufordern. Sollten die
geforderten Erklärungen oder Nachweise unvollständig oder unzureichend
sein, kann der Bewerber nicht darauf vertrauen, dass der Auftraggeber
Gelegenheit zur Ergänzung oder Vervollständigung gibt; das Recht dazu
behält der Auftraggeber sich jedoch vor. Zur Erhöhung der
Übersichtlichkeit und zur Arbeitserleichterung sind die geforderten
Angaben in einem Bewerberformblatt „Teilnahmewettbewerb“ zusammengefasst,
welches unter der Adresse http://www.gmsh-uni-flensburg.de zum Download
zur Verfügung steht oder bei der Kontaktstelle gemäß I.1 angefordert
werden kann. Es wird empfohlen, das Formblatt zu verwenden und in der
vorgegebenen Gliederung mit den geforderten Anlagen zu versehen (ist aber
keine Bedingung). Eingereichte Nachweise müssen noch gültig sein; soweit
Anforderungen an die Aktualität gestellt werden bezieht sich der Zeitpunkt
auf das Ende der Teilnahmeantragsfrist (IV.3.4). Bei
Bewerbergemeinschaften und anderen gemeinschaftlichen Bewerbungen ist die
Eignung für die gesamte Bewerbergemeinschaft nachzuweisen; es sind die
geforderten Erklärungen und Nachweise für den jeweiligen Leistungsbereich
vom jeweils verantwortlichen Unternehmen vorzulegen. Die Aufteilung der
Bereiche ist in der Bewerbung darzulegen. Die oben III.1.3 genannten
Anforderungen sind zu beachten, soweit für den Teilnahmeantrag bedeutsam.
Die Erklärungen und Nachweise müssen in jedem Fall (egal ob durch
Bewerber, Mitglieder der Bewerbergemeinschaft oder Dritte wie
Nachunternehmer) die Leistungsbereiche Planung (Objektplaner/Architekt),
Bau (Generalbauunternehmer für Schlüsselfertigbau bzw. Hauptwerke) und
Gebäudemanagement grundlegend abdecken (jeweils verantwortliche
Unternehmen). Soweit nachfolgend Anforderungen den Bewerber ohne Benennung
eines spezifischen Leistungsbereichs betreffen (vgl. nachfolgend A),
gelten sie für den Einzelbewerber bzw. bei einer gemeinschaftlichen
Bewerbung für dasjenige Unternehmen, welches für die
Strukturierung/Initiierung des Gesamtprojekts verantwortlich sein soll.
Für den Leistungsbereich Finanzierung gelten die Anforderungen für solche
Unternehmen, die als Bewerber bzw. Mitglied einer Bewerbergemeinschaft
fungieren; für externe Finanzierer gelten lediglich die Anforderungen
gemäß A.5 und A.9. Allgemein gilt: Will ein Bewerber bzw. Unternehmen sich
auf die Leistungsfähigkeit (z.B. wirtschaftliche, technische, personelle
Kapazitäten, Referenzen) Dritter berufen (z.B. auf Nachunternehmer oder
Gesellschafter oder sonst verbundene Unternehmen), so ist der Nachweis zu
führen, dass dem Bewerber die Leistungsfähigkeit des Dritten zur Verfügung
steht, z.B. durch eine entsprechende Verpflichtungserklärung des Dritten.
In diesem Fall sind auch für den Dritten die für das sich auf ihn
berufende Unternehmen erforderlichen Erklärungen bzw. Nachweise
vorzulegen, soweit für den jeweiligen Leistungsbereich relevant. Eine
vollständige Nachunternehmerliste über alle einzelnen Leistungen ist in
diesem Verfahrensstadium nicht erforderlich; ihre Anforderung bleibt für
spätere Verfahrensstadien vorbehalten, ebenso ggf. eine entsprechende
Eignungsprüfung.
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: Angaben und
Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu
überprüfen: A. Darstellung, Erklärungen, Nachweise betreffend den
Bewerber: A 1. Erklärung über die Anmeldung und Zahlung der Beiträge zu
einer Berufsgenossenschaft, A 2. Erklärung, dass das Unternehmen seine
Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben ordnungsgemäß erfüllt
hat, A 3. Erklärung, dass das Unternehmen seine Verpflichtung zur Zahlung
von Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt
hat, A 4. Angaben zu Firma, Sitz, Gegenstand, Geschäftsleitung des
(jeweiligen) Unternehmens, Nachweis der Eintragung im Berufsregister des
jeweiligen Sitzes (Handelsregister oder Mitgliedschaft in IHK oder
vergleichbarer Kammer), A 5. Eigenerklärung, dass der Unternehmer bzw.
eine ihm zuzurechnende Personen keine schwere Verfehlung begangen hat, die
seine Zuverlässigkeit infrage stellt (insbesondere keine der in § 8a Nr. 1
Abs. 1 VOB/A genannten Straftaten – Betrug, Geldwäsche, Bestechung,
Steuerhinterziehung, kriminelle Vereinigung). Ferner Eigenerklärung, dass
der Bewerber in den letzten 3 Jahren nicht gemäß § 21 Abs. 1 S. 1 oder 2
Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz mit einer Freiheitsstrafe von mehr als 3
Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder nach der
genannten Vorschrift oder § 6 S. 1 oder S. 2 Arbeitnehmerentsendegesetz
einer Geldbuße von mehr als 2 500 EUR belegt worden ist, A 6. Erklärung
mindestens eines hinreichend leistungsfähigen, zum Geschäftsbetrieb im
Inland berechtigten Kreditinstituts über die grundsätzliche Bereitschaft
zur Erarbeitung und Durchführung einer Finanzierung bzgl. Investitionen in
der oben II.2.1 angegebenen Größenordnung mit dem Bewerber (soweit
Finanzierer nicht selbst Bewerber, spätere Festlegung oder Wechsel
möglich, falls Leistungsfähigkeit sichergestellt); die Benennung eines
reinen Finanzierungsarrangeurs ohne eigenes Kreditengagement reicht nicht
aus; auf Anforderung Nachweise zur persönlichen Lage und finanziellen
Leistungsfähigkeit des Finanzierers; A 7. zu ihren Gesamtumsätzen der
letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, A 8. Erklärung zu
ausgeführten vergleichbaren ÖPP-Projekten (Planung, Errichtung, Betrieb
und Finanzierung aus einer Hand), bei denen der Bewerber als
verantwortlicher privater Partner (Vertragspartner/Initiator/
Gesellschafter Objektgesellschaft) des Auftraggebers agierte,
Referenzzeitraum max. 5 Jahre, Angaben zu: Jahr des Vertragsabschlusses,
Auftraggeber, Modell, Auftragswert etc. (Es werden max. 5 Referenzprojekte
gewertet. Bei Angabe von mehr Referenzprojekten werden nur die ersten 5
Projekte gewertet.), A 9. Erklärung zur Qualifikation des für die Leitung
und Aufsicht vorgesehenen kaufmännischen Personals (persönliche
Referenzen), A 10. Benennung mindestens eines für die Finanzierung
vorgesehenen hinreichend leistungsfähigen, zum Geschäftsbetrieb im Inland
berechtigten Kreditinstituts und Darstellung und Erläuterung des
vorgesehenen Realisierungsmodells und dessen Finanzierung (in dieser Phase
sind auch alternative Darstellungen zulässig). Dazu gehören wesentliche
Elemente eines Finanzierungs- und Sicherheitenkonzept und auch Angaben zur
personellen Struktur auf der Seite des privaten Partners einschließlich
der Angabe, wer Vertragspartner werden soll (vgl. oben III.1.3). B.
Darstellung, Erklärungen, Nachweise betreffend das Bauunternehmen: B 1.
Erklärung über die Anmeldung und Zahlung der Beiträge zu einer
Berufsgenossenschaft, B 2. Erklärung, dass das Unternehmen seine
Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben ordnungsgemäß erfüllt
hat, B 3. Erklärung, dass das Unternehmen seine Verpflichtung zur Zahlung
von Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt
hat, B 4. Angaben zu Firma, Sitz, Gegenstand, Geschäftsleitung des
Unternehmens, Nachweis der Eintragung im Berufsregister des jeweiligen
Sitzes (Handelsregister oder Mitgliedschaft in IHK oder Handwerksrolle), B
5. Eigenerklärung, dass der Unternehmer bzw. eine ihm zuzurechnende
Personen keine schwere Verfehlung begangen hat, die seine Zuverlässigkeit
infrage stellt (insbesondere keine der in § 8a Nr. 1 Abs. 1 VOB/A
genannten Straftaten – Betrug, Geldwäsche, Bestechung,
Steuerhinterziehung, kriminelle Vereinigung). Ferner Eigenerklärung, dass
der Bewerber in den letzten 3 Jahren nicht gemäß § 21 Abs. 1 S. 1 oder 2
Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz mit einer Freiheitsstrafe von mehr als 3
Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder nach der
genannten Vorschrift oder § 6 S. 1 oder S. 2 Arbeitnehmerentsendegesetz
einer Geldbuße von mehr als 2 500 EUR belegt worden ist, B 6. zu ihren
Gesamtumsätzen der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, C.
Darstellung, Erklärungen, Nachweise betreffend das Architekturbüro: C 1.
Gesamtumsätze des planenden Architekturbüros in den letzten drei
abgeschlossenen Geschäftsjahren, D. Darstellung, Erklärungen, Nachweise
betreffend den Gebäudemanager: D 1. Erklärung über die Anmeldung und
Zahlung der Beiträge zu einer Berufsgenossenschaft, D 2. Erklärung, dass
das Unternehmen seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben
ordnungsgemäß erfüllt hat, D 3. Erklärung, dass das Unternehmen seine
Verpflichtung zur Zahlung von Beiträgen zur gesetzlichen
Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt hat, D 4. Angaben zu Firma, Sitz,
Gegenstand, Geschäftsleitung des (jeweiligen) Unternehmens, Nachweis der
Eintragung im Berufsregister des jeweiligen Sitzes (Handelsregister oder
Mitgliedschaft in IHK oder Handwerksrolle), D 5. Eigenerklärung, dass der
Unternehmer bzw. eine ihm zuzurechnende Personen keine schwere Verfehlung
begangen hat, die seine Zuverlässigkeit infrage stellt (insbesondere keine
der in § 8a Nr. 1 Abs. 1 VOB/A genannten Straftaten – Betrug, Geldwäsche,
Bestechung, Steuerhinterziehung, kriminelle Vereinigung). Ferner
Eigenerklärung, dass der Bewerber in den letzten 3 Jahren nicht gemäß § 21
Abs. 1 S. 1 oder 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz mit einer
Freiheitsstrafe von mehr als 3 Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als
90 Tagessätzen oder nach der genannten Vorschrift oder § 6 S. 1 oder S. 2
Arbeitnehmerentsendegesetz einer Geldbuße von mehr als 2 500 EUR belegt
worden ist, D 6. zu ihren Gesamtumsätzen der letzten drei abgeschlossenen
Geschäftsjahre.
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit: Angaben und Formalitäten, die
erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Die
Bewerber haben zum Nachweis ihrer Fachkunde, Leistungsfähigkeit und
Zuverlässigkeit folgende Angaben und Nachweise abzugeben: B für
Bauunternehmen: B 7. zu ausgeführten Leistungen bei Bauvorhaben mit
vergleichbaren technischem Schwierigkeitsgrad (Gebäude der Honorarzone IV
gem. HOAI aus dem Bildungsbereich), Referenzzeitraum max. 5 Jahre mit
Angaben zu: Zeitraum der Bauerrichtung, Objekt, Auftraggeber,
Auftragswert, Art und Umfang (Gewerke) der durchgeführten Leistungen (Es
werden max. 8 Referenzprojekte gewertet. Bei Angabe von mehr
Referenzprojekten werden nur die ersten 8 Projekte gewertet.), B 8.
Erklärung zur Qualifikation (Referenzen, Lebensläufe, Abschlüsse) des für
die Leitung und Aufsicht vorgesehenen technischen Personals. C für
Architekturbüros: C 2. zu ausgeführten Planungen des Entwurfsverfassers
für vergleichbare Bauten (Gebäude der Honorarzone IV gem. HOAI aus dem
Bildungsbereich insbesondere Universitäten, Hochschulen und
Bildungszentren) Referenzzeitraum max. 5 Jahre, Angaben zu: Zeitraum der
Planungsleistung, Objekt, Projektvolumen, Leistungsphasen nach HOAI (Es
werden max. 5 Referenzprojekte gewertet. Bei Angabe von mehr
Referenzprojekten werden nur die ersten 5 Projekte gewertet.), C 3. zur
Qualifikation (Referenzen, Lebensläufe, Abschlüsse) des Entwurfsverfassers
und des Weiteren vorgesehenen Personals. D für Gebäudemanager: D 7. zu
ausgeführten Leistungen (Kernleistungen: Instandhaltung, Reinigung,
Hausmeisterdienste) bei Liegenschaften mit vergleichbaren technischem
Schwierigkeitsgrad, Referenzzeitraum max. 5 Jahre mit Angaben zu: Zeitraum
Leistungserbringung, Objekt, Auftraggeber, Auftragswert, Art und Umfang
(Leistungsbereiche) der durchgeführten Leistungen (Es werden max. 8
Referenzprojekte gewertet. Bei Angabe von mehr Referenzprojekten werden
nur die ersten 8 Projekte gewertet.), D 8. Erklärung zur Qualifikation
(Referenzen, Lebensläufe, Abschlüsse) des für die Leitung und Aufsicht
vorgesehenen technischen und kaufmännischen Personals.
III.2.4) Vorbehaltene Aufträge: Nein.
ABSCHNITT IV: VERFAHREN
IV.1) VERFAHRENSART
IV.1.1) Verfahrensart: Verhandlungsverfahren.
Bewerber sind bereits ausgewählt worden: Nein.
IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden: Geplante Zahl der
Wirtschaftsteilnehmer 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:
Wirtschaftliche und technische Leistungsfähigkeit und Fachkunde nach
Maßgabe der nachfolgend genannten Auswahlkriterien und der (jeweils in
Prozent) angegebenen Gewichtung auf der Grundlage der eingereichten
Erklärungen und Nachweise: Auswahlkriterien Bewerber (A6 bis A9): 20 %
Auswahlkriterien Bewerber, Skizze Realisierungs- und Finanzierungsmodell
(A10): 10 % Auswahlkriterien Bauunternehmen (B6 bis B8): 25 %
Auswahlkriterien Architekturbüro (C2 bis C3): 20 % Auswahlkriterien
Gebäudemanager (D6 bis D8): 25 %.
IV.1.3) Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der
Verhandlung bzw. des Dialogs: Abwicklung des Verfahrens in aufeinander
folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu
erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote Ja.
IV.2) ZUSCHLAGSKRITERIEN
IV.2.1) Zuschlagskriterien: Wirtschaftlich günstigstes Angebot in Bezug
auf die Kriterien, die in den Verdingungs-/Ausschreibungsunterlagen, der
Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der
Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind.
IV.2.2) Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt: Nein.
IV.3) VERWALTUNGSINFORMATIONEN
IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags: Vorinformation
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2008/S 144-193286 vom 26.7.2008.
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- und
ergänzenden Unterlagen bzw. der BeschreibungDie Unterlagen sind
kostenpflichtig: Nein.
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge:
15.10.2008 - 12:00.
IV.3.5) Tag der Absendung der Aufforderung zur Angebotsabgabe bzw. zur
Teilnahme an ausgewählte Bewerber: 31.10.2008.
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
verfasst werden können: Deutsch.
ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
VI.1) DAUERAUFTRAG: Nein.
VI.2) AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS
GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD: Nein.
VI.3) SONSTIGE INFORMATIONEN: Eine elektronische Abgabe von
Teilnahmeanträgen oder Angeboten beim Auftraggeber ist mangels
entsprechender Verschlüsselungsvorkehrungen nicht möglich. Per Post oder
direkt übermittelte Teilnahmeanträge sind in einem verschlossenen Umschlag
einzureichen und als solche deutlich zu kennzeichnen. Die nach III.2.1 bis
III.2.3 mit dem Teilnahmeantrag vorzulegenden Erklärungen und Nachweise
sind bis zum Ende der Teilnahmeantragsfrist in schriftlicher Form (per
Post oder direkt) unmittelbar dem Auftraggeber (Kontaktstelle gemäß I.1)
vorzulegen (Telefax genügt insoweit nicht). Die Verwendung des Formblatts
„Teilnahmewettbewerb“ (vgl. oben III.2.1) wird empfohlen. Auf der
Internetseite des Auftraggebers www.gmsh-uni-flensburg.de werden o.g.
Formblatt sowie wichtige Informationen zum Teilnahmewettbewerb zur
Verfügung gestellt. Während der Teilnahmeantragsfrist sollten
Interessenten die Internetseite des Auftraggebers auf ergänzende
Informationen zum Projekt prüfen; dies betrifft auch Antworten auf
eventuelle Fragen zu dieser Bekanntmachung. Jeder aufgeforderte Bieter,
der ein der Ausschreibung entsprechendes Angebot mit den geforderten
Unterlagen rechtzeitig eingereicht hat, erhält für die Bearbeitung der
Angebote der ersten Phase eine Entschädigung in Höhe von 10 000 EUR. Allen
Teilnehmern, die ihre Angebote in weiteren Phasen nach Aufforderung des
Auftraggebers überarbeiten aber letztlich nicht den Zuschlag erhalten,
wird für die Bearbeitung der Angebote eine Entschädigung in Höhe von 5 000
EUR gezahlt. Dieser Betrag enthält die gesetzliche Mehrwertsteuer. Der
Auftragnehmer enthält keine Entschädigung. Für Nebenangebote wird
ebenfalls keine Entschädigung gezahlt. Zu I.1 und IV.3.3:
Vergabeunterlagen werden erst nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs
ausgegeben. Während des Teilnahmewettbewerbs ist auf Anforderung (per
Post, Telefax oder E-Mail möglich) bei der Kontaktstelle (I.1) ein
Informationsmemorandum erhältlich. Die Abforderung ist keine Voraussetzung
der Bewerbung. Durch die Abforderung des Informationsmemorandums und
ebenso durch die Stellung des Teilnahmeantrags verpflichtet sich der
Bewerber, alle ihm ggf. übersandten Unterlagen einschließlich der
Vergabeunterlagen vertraulich zu behandeln und den Geheimwettbewerb auch
ansonsten zu wahren; Letzteres gilt auch im Hinblick auf das jeweilige
Angebot. Der Auftraggeber seinerseits wird Unterlagen der Bewerber nur für
die Zwecke des Verfahrens verwenden; Bewerber sollten in ihren Anträgen
und ggf. späteren Angeboten eigene und fremde Geheimnisse substantiiert
kennzeichnen, ansonsten kann im Rahmen des § 111 GWB von einer Zustimmung
zur Einsichtnahme in einem etwaigen behördlichen Verfahren ausgegangen
werden. Zu II.3: Die Angabe beruht auf einer Schätzung einer Planungs- und
Bauzeit bis zum Nutzungsbeginn von ca. 18 Monaten und einer Nutzungsphase
von 25 Jahren; die Planungs- und Bauzeit unterliegt der Konkretisierung
bzw. Änderung im Verhandlungsverfahren. Für den Fall, dass den Unterlagen
entsprechende und wirtschaftliche Angebote nicht fristgerecht eingehen,
bleibt der Abbruch (Aufhebung) des Verfahrens vorbehalten.
Haushaltsrechtlich kann der Auftraggeber den Zuschlag für das ÖPP-Modell
voraussichtlich nicht erteilen, wenn sich nach Auswertung der Angebote
eine konventionelle Beschaffungsvariante nach Maßgabe ordnungsgemäß
fortgeschriebener Kostenschätzung als wirtschaftlicher erweist; nach
Maßgabe einer Abwägung zwischen Transparenz- und Wettbewerbsgrundsatz
würde der Auftraggeber den ansonsten in die engere Wahl kommenden Bietern
vor einer Aufhebung aus diesem Grund den Vergleichsmaßstab offenlegen. Zu
VI.4: Zusätzlich können sich Bewerber zur Prüfung behaupteter Verstöße
auch wenden an die Vergabeprüfstelle der GMSH Vergabeprüfstelle § 103 GWB
GMSH, Vergabeprüfstelle, Org.-Z. 812 Gartenstraße 6 24103 Kiel Telefon:
(49-431) 599 11 12, Fax: (49-431) 599 11 19.
VI.4) NACHPRÜFUNGSVERFAHREN/RECHTSBEHELFSVERFAHREN
VI.4.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren: Vergabekammer
Schleswig-Holstein, Reventlouallee 2-4 Postfach 7128, D-24171 Kiel.
E-Mail: vergabekammer@wimi.landsh.de. Tel. (49-431) 988 46 40. Fax
(49-431) 988 47 02.
VI.4.3) Stelle, bei der Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erhältlich sind: Vergabekammer Schleswig-Holstein, Reventlouallee 2-4
Postfach 7128, D-24171 Kiel. E-Mail: vergabekammer@wimi.landsh.de. Tel.
(49-431) 988 46 40. Fax (49-431) 988 47 02.
VI.5) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG: 5.9.2008.


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